Es ging ein bisschen unter. Bereits im Laufe der Woche als lapidare facebook Statusmeldung ohne Bildchen mal eben ins web geschmissen. Einzig der Kollege hat es mitbekommen. Da er aber sofort ans Vorbestellen gedacht hat, widme ich nun doch etwas mehr Zeit und Aufmerksamkeit der Lytro – der ersten Kamera ohne gewollten Autofokus.
Hobbyknipser wissen sofort was gemeint ist. Der quälende Augenblick bei der Motivsuche. Was soll ich in den Fokus nehmen? Welches Detail soll das Bild später dominieren, die Blicke auf sich ziehen? Und diese Überlegung ist, zumindest für dieses eine Bild, endgültig. Fokus ist Fokus.
Die Lytro geht aber nun vollständig andere Wege. Man schiesst ein Foto und entscheidet dann daheim am Mac wo der Fokus denn nun hin soll. Klingt unglaublich? Ist es. Funktioniert aber doch. Die Zauberformel heisst Light Field und die Technik dahinter sieht so aus:
-> Die Definition des Lichtfeldes.
Das Lichtfeld ist ein Kernkonzept in der bildgebenden Wissenschaft. Das Lichtfeld definiert vollständig, wie eine Szene erscheint. Es ist die Menge an Licht, in jeder Richtung durch jeden Punkt im Raum. Herkömmliche Kameras können das Lichtfeld nicht aufnehmen. <-
Diese Neuerung ist absolut überragend und wenn ich mir vorstelle, dass diese Technik Einzug in die bekannten DSLRs dieses Planeten machen könnte: Krasser Shice.
Neben der genialen Technik sieht das Dingens auch noch sehr flott aus und wird mit Sicherheit eines der Gadgets 2012.
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Wer Interessen an dieser WunderCam hat, kann sich bei einigen Beispielbildern von dieser Technik überzeugen und sofort sein Interesse per Vorbestellung bekunden. $399 für das 8GB Modell sind – meiner Meinung nach – ein fairer Kurs für eine derartige Innovation.
